Was ich biete


Ein gutgemeinter, kostenloser Rat vorweg:

Bitte gehen sie in jeder Angelegenheit – egal worum es geht – dann „zum Anwalt“, wenn sie zum ersten Mal daran denken. Das ist der wichtigste Rat, den ich Ihnen geben kann neben der Empfehlung, im Umgang mit (insbesondere Strafverfolgungs-)Behörden niemals Angaben zur Sache zu machen. (siehe auch. “Strafrecht”) Zigfache Erfahrungen zeigen, dass ungezählte Prozesse hätten vermieden bzw. gewonnen werden können, wenn sich die jeweiligen Mandanten früher anwaltliche Beratung geholt hätten. Es ist kein Einzelfall, sondern traurige Realität und nicht selten sogar die Regel, dass der Mandant dann zum Anwalt kommt, wenn „das Kind“ sprichtwörtlich „in den Brunnen gefallen“ ist. Oft höre ich dann: „Wenn ich das bloß gewusst hätte, wäre ich früher zu Ihnen gekommen.“ Leider sind dann nicht selten vollendete (weil rechtskräftige) Tatsachen geschaffen und die anwaltliche Tätigkeit beschränkt sich – bildhaft gesprochen – auf Tipps zum bestmöglichen „Aufkehren des Scherbenhaufens“ und der dringenden Empfehlung, das nächste Mal eher Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Warum das so ist? Ich bringe ein konkretes Beispiel:

In nahezu jedem Rechtsfall laufen Fristen. Es geht also um Zeit – und das in den heutigen Zeiten, wo doch eigentlicher keiner mehr Zeit hat. Diese Fristen sind manchmal gesetzlicher, manchmal rechtsgeschäftlicher Natur. Dementsprechend sind manche mehr und manche weniger „schlimm“. In jedem Fall knüpfen sich gewisse Folgen an den fruchtlosen Fristablauf, die auch je nach Angelegenheit wiederum mehr oder weniger „schlimm“ sind. In einem Fall könnte der Gerichtsvollzieher vor Ihrer Tür stehen, Ihnen ein bedrucktes Blatt Papier (der jur. korrekte Begriff lautet: „Titel“) vor Augen halten, Ihre Wohnräume durchsuchen und mit der eidesstattliche Versicherung (früher und noch heute im Volksmund: „Offenbarungseid“) drohen. Und warum das? Weil man eine Rechnung und diverse gelbe Briefe (jur. korrekt: „Mahnbescheid“, „Vollstreckungsbescheid“ und die jeweilige Zustellung) übersehen, ignoriert oder nicht für voll genommen hat.

Es kann aber auch sein, dass gewisse Ausschlussfristen, (z.B. im Bereich Berufsunfähigkeits- und anderer Versicherungen) laufen, deren Verstreichenlassen den Versicherer von jeglichen Leistungspflichten freistellt und deren Ablauf sie nicht einmal kennen, da sich eh kein Mensch die seitenlangen Versicherungsbedingungen durchgelesen hat. Schließlich hat einem doch der sympathische Versicherungsmakler erklärt, man sei nun gegen praktisch Alles bestmöglich abgesichert.

Im Umgang mit Behörden (bitte vgl. Hinweise im Strafrecht)  kann es – nicht selten im krassen Umkehrschluss zur Situation, wenn Sie „etwas von denen wollen“ – ebenfalls sehr dringlich werden. Hier kann es in einem milden Fall darum gehen, dass Sie Ihren Führerschein oder Jagdschein oder Ihre Gewerbeerlaubnis dann eben einen Monat später (wieder-)erhalten. Andererseits kann es auch sein, dass die Bagger mit der Abrissbirne anrücken, weil man die Beseitigungsanordnung und Androhung der Ersatzvornahme für das Gartenhäuschen im Grünen (das Baugesetzbuch nennt diesen Bereich nicht selten „Außenbereich“ ) vergessen oder in Vogel-Strauß-Manier nicht ernst genommen bzw. ignoriert hat.

So – soviel nur zu einem einzigen Aspekt, nämlich den Fristen. Es ließen sich hier noch jede Menge weiterer wichtiger Beispiele finden, warum es so wichtig ist, zeitnah (das heisst – ich darf mich wiederholen: DANN, WENN SIE ZUM ERSTEN MAL AN DAS WORT „ANWALT“ DENKEN) Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als Ihr Anwalt kenne ich Fristen, zu erwartende Konsequenzen und insbesondere frühzeitige Reaktionsmöglichkeiten.

Ich stehe Ihnen kurzfristig  und persönlich zur Verfügung. Sie schildern mir Ihr Anliegen und ich kläre sie auf, ob, wie und was nun zu tun ist. Was heisst das? Ich erkläre Ihnen sämtliche mögliche Konsequenzen, Ihre Rechte, die Rechte der Gegenseite, die möglichen Schritte sowie deren Erfolgsaussichten und selbstverständlich deren Kosten.

Was das kostet? Das sage ich Ihnen gerne:

Der Erstkontakt und die jeweilige Fallschilderung sind gratis. Sie wollen mich kennenlernen und ich Sie. Sofern die unbedingt nötige beidseitige Vertrauensbasis zwischen Mandant und Anwalt vorhanden ist, kostet Sie eine Beratung pauschal € 190,00 zzgl. Mehrwertsteuer. Das ist die normale Gebühr für eine normale Beratung. Sollten Sie nach Beratung zu dem Schluss kommen, dass Sie mir die weitere Vertretung in der Angelegenheit übertragen wollen (Beispiel: Sie lassen sich über das Procedere einer Scheidung oder Ihre Rechte nach einem Verkehrsunfall beraten und beauftragen mich dann, diese geltend zu machen.), wird diese Gebühr selbstverständlich auf die Kosten der weiteren Vertretung voll angerechnet. In extrem aufwendigen oder sehr kurzen Fällen ist auch die Vereinbarung einer abweichenden Pauschale oder eines Stundenhonorars möglich. Hierbei setze ich auf gesundes, für beide Seiten faires Augenmaß.

Abschließend daher nochmals der gute Rat:
Vermeiden Sie den Kardinalfehler vieler Ihrer Mitmenschen. Suchen Sie frühzeitig bei allem, was Ihnen „komisch“ vorkommt, einen Rechtsanwalt auf. Die vorgenannte Beratungspauschale ist angesichts der Risiken ein sehr gut investiertes Geld.

 

VERTRETUNG

Jetzt habe ich Sie beraten. Sie wissen um die Möglichkeiten und Erfolgsaussichten in Ihrer Sache. Jetzt geht es um die praktische Um- und Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Hierzu vertrete ich Ihre Interessen außergerichtlich mit dem nötigen Gespür für die jeweilige Gegenseite. Dies mache ich im Rahmen der mir obliegenden Berufspflichten fair (man sieht sich nicht selten zweimal – oder gar öfters – im Leben), mit dem gebotenen Respekt (wir alle wollen respektiert werden und auch in Krisensituationen unsere Würde waren) aber – wenn nötig – auch energisch. („Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zurück.“ Denn manche Menschen verwechseln Höflichkeit leider mit Schwäche.) Es geht nicht im Guten? Man kann sich außergerichtlich nicht einigen? Die gegnerische Versicherung – kein Einzelfall – zahlt trotz augenscheinlich klarer Faktenlage nicht? Ihnen kommt plötzlich ein gelber Brief (z.B. mit einer Klageschrift) ins Haus geflattert?

Auch das ist kein Problem. Ich bin bei allen Amts-, Landes- und Oberlandesgerichten (und weiteren Gerichten wie Arbeits-, Sozialgericht usw.) auftretungsberechtigt und vertrete Ihre Interessen auch gerne bundesweit gerichtlich.

 

PROBLEMLÖSUNG

Meine Verpflichtung sind gelöste Probleme und zufriedene (im Idealfall sogar glückliche) Mandanten. Ich kann die Welt (vermutlich ebenso wie Sie) nicht besser machen. Diese romantische Vorstellung habe ich früh aufgegeben.

Realistische Einschätzung der Erfolgsaussichten

Ich werde Ihnen auch sicherlich keine (im übelsten Falle auch noch falsche) Versprechungen über Erfolgsaussichten (ein beliebtes Reizthema im Verhältnis Mandant-Rechtsanwalt) machen. Dergleichen mag eine (künstliche) vorübergehende Beliebtheit erzeugen, die sich jedoch spätestens nach den ersten „schiefgegangenen“ Verfahren ins krasse Gegenteil umschlägt. Wer dem Mandanten leichtfertig Versprechungen macht, die er dann nicht halten kann, wird (zu Recht!) die Konsequenzen tragen müssen und das Vertrauen der Mandanten verlieren.

Mein Angebot an Sie:

Ich bin jedoch bereit, Ihnen bei allen Rechtsproblemen zuzuhören und in Sachen Beratung und Vertretung mein Bestes zu einer schnellstmöglichen Problemlösung zu geben. Ich bin gerne IHR Rechtsanwalt und als solcher ausschließlich IHREN Interessen verpflichtet. Hierfür trete ich jederzeit und bei Bedarf auch energisch ein.

Ein paar ehrliche Worte unter uns:

Kein Mensch geht unbedingt gerne zum Anwalt. Es ist vielleicht psychologisch nicht ganz so unbeliebt wie der Besuch beim Zahnarzt (oder eher schlimmer?) – aber jedenfalls meist kein angenehmer Gang. Das weiß ich genauso gut wie Sie. In genau diesem Moment, wo Sie sich so tapfer durch diesen Text lesen, kenne ich Ihre momentanen (Rechts-)Probleme nicht. Was ich jedoch weiß, ist, dass Sie sich vor einem Termin „beim Anwalt“ keinesfalls fürchten müssen – ganz im Gegenteil.


Über Rechtsanwälte – früher auch Advokaten genannt – gab und gibt es viele Vorbehalte:

„Advokaten und Soldaten sind des Teufels Spielkameraden.“ – so ein unbekannter Verfasser aus Schweden.

Heute ist die Realität etwas weniger pathetisch:

Man droht mit uns: „Wenn Du das und das nicht tust, kriegst Du Post von meinem Anwalt.“
Man hat Vorurteile gegen uns: „Wie kann der den und den verteidigen, wo der doch schuldig ist.“
Man hat Berührungsängste: „Ein Anwalt kostet mir so viel Geld, da lasse ich es gleich bleiben.“ usw. (siehe auch: Was kostet es?)

Da geht man doch lieber gut essen oder in die nächstgelegene Therme. Völlig richtig – das würde ich vermutlich als Außenstehender auch nicht anders machen. Wenn man “zum Anwalt geht”, „brennt“ es in aller Regel.  Ich kann Sie aber beruhigen. Viele der im Umlauf befindlichen Vorurteile sind schlichte Un- oder Halbwahrheiten. Das glauben Sie nicht? Richtig so. Gesundes Misstrauen schadet in der heutigen Zeit nie. Für meine Berufsausübung habe ich mir jedoch das Ziel gesetzt, meinen Mandanten der Anwalt zu sein, den ich mir selbst erwarten würde.

Sie wollen Beweise? Dann lade ich Sie herzlich ein, mich, meine Kanzlei und meine Arbeitsweise persönlich kennenzulernen. Fühlen Sie sich frei, mich jederzeit zu kontaktieren. Auch gerne per Telefon oder Email außerhalb der Bürozeiten.

Ich freue mich auf Sie.

 

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